gesangbuch

©_fotografical_Liane_Koehler

Neues aus dem Kirchenvorstand

ist eine Rubrik im Gemeindebrief. Sie ist gut geeignet einen gewissen Überblick
über die Entwicklung der Gemeinde im Laufe der Jahre zu erhalten.
Aufgrund der Verfügbarkeit als digitale Dokumente beginnt diese Rückschau bereits 2018,
also ein Jahr früher als die die Chronik generell.
 

Liebe Leserinnen und Leser,

wir feiern ein Fest. Das war der erste Gedanke, als das 10-jährige Jubiläum unserer Gemeinde nahte. Eine Planungsgruppe entstand.
     Wie feiern wir gemeinsam ein Fest, wo doch die einzelnen Kirchorte so weit auseinander liegen? Wie können wir jedes Gemeindemitglied auf so großer Distanz erreichen?
     Der Ort zum Feiern war schnell gefunden: Lühnde, denn dort sind alle Bedingungen erfüllt: Die Kirche ist groß und der Kirchpark mit seinem alten Baumbestand ist als Schattenspender oder gar Regenschutz für viele Menschen hervorragend geeignet.
     Dann stellten wir uns die Frage, wie sich alle Kirchorte der Zwölf- Apostel Gemeinde auf diesem Fest verbinden lassen. Hier war der Kirchenvorstand eine echte Ideenschleuder. Die Lösung hieß: Wir pflanzen eine Rose und die Pflanzerde tragen wir aus allen Orten unserer Kirchengemeinde zusammen. Im Festgottesdienst versammelten sich die mitgebrachten Eimer, gefüllt mit Erde unter dem 12-flammigen Kronleuchter der St. Martin Kirche. Was für ein schönes Bild! Unsere Pastoren trugen das passende Gießwasser in kleinen Kannen herbei und die Regionalbischöfin Dr. Adelheid Ruck-Schröder lieferte den passenden Dünger: gemahlene Eierschalen. Ein gelingsicheres Rezept aus dem Familienschatz der Bischöfin. Gemeinsam schufen wir so ein wunderbares Fundament für die Rose – und unser Jubiläum. Die Sonne lachte und nach dem Festgottesdienst war auf dem Kirchhof ein munteres Treiben mit klein und groß und jung und alt. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
     Als Fazit nach dem Fest ist klar: Nach dem Fest ist vor dem Fest. DAS machen wir wieder.
     Viel Zeit verbrachte der Kirchenvorstand mit unglaublich vielfältigen kleinen Dingen, scheinbar unbedeutenden, und doch waren es so wichtige Themen, die das Schiff Zwölf- Apostel in ruhigem Fahrwasser bewahren. Personalveränderungen, Bilanzen, Grundstückspflege, Friedhofsangelegenheiten, der gefundenen Zeitkapsel im Hottelner Kirchturm und vieles mehr.
     Ebenso gab es große und wichtige Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, die viel Zeit und Energie benötigten. Welche Pfarrhäuser erhalten wir? Wie gehen wir mit der desolaten Fassade des Pfarrhauses in Ingeln-Oesselse um? Wirringen wurde 1000 Jahre alt. Der Verkauf des Freizeitheimes in Groß Lobke ist beschlossen.
     Und bevor ein Thema vollständig erledigt ist, stehen andere, neue Themen am Start, die bearbeitet sein müssen. Die Arbeit im Kirchenvorstand bleibt weiter spannend und ist mit vielfältigen Themen gefüllt. Eine Aufgabe, in der man sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt und in der man immer wieder neue, manchmal zunächst unsichtbare Themenbereiche entdeckt, die darauf warten gelöst zu werden.
     Also bleiben Sie gespannt, wenn es wieder heißt: „Neues aus dem KV“

Dag Wachsmann

aus Gemeindebrief 3-2022

Liebe Leserinnen und Leser,

die Arbeit im Kirchenvorstand ähnelt für mich manchmal einer Achterbahnfahrt. Da gibt es ein ständiges Auf und Ab und Hin und Her zwischen der Arbeit an langfristigen Konzepten für unsere Gemeinde, in die wir viel Zeit und Arbeit investieren und der täglichen Reaktion auf kurzfristige Entwicklungen und unvorhergesehene Ereignisse, die manchmal alle sorgfältigen Planungen plötzlich wieder über den Haufen werfen.
     Seit langem beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage, wie im Rahmen einer Gesamtlösung zukünftig angemessen mit dem großen Gebäudebestand unserer Gemeinde umgegangen werden kann. Konkrete und nicht vorhersehbare Gebäudeschäden, wie derzeit am Pfarrhaus in Oesselse, erfordern dann Sofortmaßnahmen, die vieles andere wieder in Frage stellen.
     In den letzten zwei Jahren haben wir erlebt, dass die Corona-Pandemie vieles Gewohnte und Geplante in einer Weise geändert hat, wie wir uns das nie vorstellen konnten. In den Wochen vor Ostern haben mehrere Coronaerkrankungen im Pfarrteam teilweise sogar zu kurzfristigen Absagen von Gottesdiensten führen müssen.
     Ende Februar hat sich der KV zu einer zweitägigen Klausurtagung im Kloster Loccum getroffen. Der einen Tag zuvor entfesselte Krieg in Europa hat es schwer gemacht, sich auf das vorbereitete Programm zu konzentrieren. Dennoch haben wir intensiv am Leitbild unserer Gemeinde gearbeitet. Was macht unsere Gemeinde aus? Wie können wir ihre besondere Struktur und Vielfalt prägnant in Wort und Bild ausdrücken? Ein neuer Stellenplan der Landeskirche wird mittelfristig auch Auswirkungen auf uns haben. Wie können wir uns darauf am besten vorbereiten? Ist es möglich, die Pastoren von Verwaltungsaufgaben zu entlasten? Die Landeskirche fördert dazu im Rahmen eines neuen Projektes die Einstellung von Gemeindemanager:innen. Kann das auch ein Weg für uns sein? Dazu hatten wir einen interessanten Austausch mit jemandem, der in Hannover schon in einer solchen Funktion arbeitet.
     Elvira Fink hat neben ihrer Arbeit bei uns ihre Ausbildung zur Diakonin abgeschlossen, so dass sie nun auch offiziell in dieser Funktion eingeführt werden konnte. Nun gilt es für sie einen angemessenen Stellenumfang sicherzustellen, damit sie neben den vielfältigen Aufgaben als Diakonin – insbesondere bei Angeboten für Kinder und Konfirmanden – auch ihre erfolgreiche Arbeit als Chorleiterin fortführen kann.
     Die Visitation unserer Gemeinde im Jahr 2021 durch Superintendent Peisert ist abgeschlossen. Wir haben dem abschließenden Bericht viele Hinweise zu der bisherigen Entwicklung seit der Fusion im Jahr 2012 und wertvolle Anregungen für die Zukunft entnehmen können. Insbesondere ist die engagierte und harmonische Arbeit unseres Pfarrteams gewürdigt worden. Zugleich wird deutlich, dass wir auf dem eingeschlagenen Weg – der immer mehr zum Modell für den ländlichen Raum wird – anderen schon ein gutes Stück voraus sind.
     Ja, die Entstehung der Gemeinde durch die Fusion liegt nunmehr bereits 10 Jahre zurück! Dieses Jubiläum soll am 3. Juli in Lühnde gebührend gefeiert werden. Die Vorbereitungen für das Gemeindefest laufen seit langer Zeit und es werden trotzdem noch Mitwirkende gesucht, damit sich alle Dörfer bei diesem Fest präsentieren können.
     Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit und uns allen, dass die Verantwortlichen mit Gottes Hilfe bald einen Weg zurück zum Frieden in Europa finden.

Hermann Fricke

aus Gemeindebrief 2-2022

Liebe Leserinnen und Leser,

Neues aus dem KV, nun auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Bisher hat immer der Vorsitzende des Kirchenvostands diese Rubrik geschrieben, ab jetzt werden Sie in jeder Ausgabe den Bericht eines anderen Mitglieds des KVs lesen.

In den letzten Monaten hat uns die Möglichkeit von Gottesdiensten an Heiligabend besonders beschäftigt. Gottesdienste ja, wenn möglich. Gottesdienste für alle, ja aber…

Die Entscheidung, einige Gottesdienste nach draußen zu verlegen und bei den anderen strikt auf der 2G Regel und reduzierten Sitzplätzen in den Kirchen zu bestehen, schien uns die einzige Möglichkeit, größtmögliche Sicherheit vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schaffen. Das ist nicht einfach so bestimmt worden. Der Kirchenvorstand hat kontrovers darüber diskutiert und dieser Beschluss war der Konsens.

Trotz allem sind viele Gemeindemitglieder zu den verschiedenen Gottesdiensten gekommen. Darüber freuen wir uns sehr.

Was bewegt uns noch?

Im Lühnder Gemeindehaus steht nun ein Billardtisch, der beim Ausräumen des Hottelner Gemeindehauses gefunden und aufgrund seines desolaten Zustandes entsorgt werden sollte. Dank einer großzügigen Spende des Fördervereins Hotteln- Bledeln-Gödringen und dem persönlichen Einsatz von Heidi Weise ist der Tisch repariert und kann wieder genutzt werden. Angedacht ist, dass dort eine Holzplatte auf den Tisch gelegt werden kann, so dass er auch als Konferenztisch genutzt wird.

Der Gottesdienstausschuss wird aufgelöst, da er keine Funktion mehr hat. Alle anstehenden Fragen werden in anderen Ausschüssen mit behandelt. Die neuen Gottesdienstformate, die ab 2022 in der Gemeinde angeboten werden, werden an anderer Stelle ausführlich beschrieben.

Die „Stolperfalle“ vor der Lühnder Kirche ist behoben worden. Dank der großzügigen Unterstützung des Fördervereins Lühnde-Ummeln-Wätzum konnten die Pflasterarbeiten schnell durchgeführt werden und nun ist der Eingang barrierefrei.

Und über allen Sitzungen, Themen und Erledigungen schwebt das Thema Corona. Fraglich ist, ob sich der KV zukünftig in Präsenz oder nur als Videokonferenz treffen kann. Aber da haben wir im letzten Jahr viel Erfahrung sammeln können oder müssen und werden auf die Gegebenheiten reagieren können.

Ich wünsche allen ein frohes, erfolgreiches und vor allem gesundes Neues Jahr.

Ute Göttsche

aus Gemeindebrief 1-2022

Liebe Leserinnen und Leser,

seit mehr als 100 Tagen bin ich Vorsitzender des Kirchenvorstands und die Schonzeit von 100 Tagen, die man gewöhnlich bei einer Amtsübernahme gewährt, ist abgelaufen. Für mich hat sich seit der Übernahme des KV-Vorsitzes viel geändert. Täglich ist mein Mail-Account mit E-Mails befüllt, die mir zeigen, wie viele Aufgaben in unserer Kirchengemeinde anfallen. Davon viele Aufgaben, die mir erstmals begegnen. Sehr positiv erfahre ich die Zusammenarbeit in dem Geschäftsführenden Ausschuss und mit dem Pfarrbüro. In unseren regelmäßigen Sitzungen wird gut, intensiv und konstruktiv gearbeitet. Die Vielfalt der Themen ist bunt. Aber wesentlich ist auch die weitere Unterstützung im KV.
     Erfreulich ist, dass wir in den Kirchen in Gödringen und Bledeln dank der Unterstützung des Förderkreises Hotteln Bledeln Gödringen und weiterer Spenden die Akustik durch Lautsprecher verbessern können. Ich hoffe, dass es hörbar sein wird, wenn Sie diese Zeilen lesen.
     Wir freuen uns, dass der KV die Finanzierungspläne für die Sanierungsmaßnahmen der Kirchen Hotteln und Oesselse zustimmend verabschiedet hat und die Maßnahmen, die die Landeskirche tragen wird, auf den Weg gebracht werden können. Für Hotteln wünsche ich mir eine zeitnahe Ausführung, um die Kirche wieder für Gottesdienste zu öffnen.
     Zwei Orgeln bewegen unsere Gemeinde. Die Sanierung der Kirchenorgel in Wassel, die nach der jetzigen Planung der beauftragten Orgelbaufirma um Pfingsten 2022 beginnen soll. Die ehrwürdige und erhaltenswerte Meyer-Orgel wird umfassend renoviert werden. Ferner hat der KV kürzlich beschlossen, dass für die Kirche in Algermissen eine neue digitale Sakralorgel angeschafft werden kann, da sich der multifunktionale Kirchenraum für neue Gottesdienstformate eignet, für die ein digitales Instrument reichhaltige Unterstützung bieten kann. Ein Grundstock ist durch Spenden bereits gelegt, muss aber noch weiter ausgebaut werden. Ich freue mich sehr, dass wir beide Projekte auf den Weg bringen konnten. Dafür meinerseits vielen Dank an alle, die uns in welcher Form auch immer dabei unterstützen.
     Soweit ich an den Gottesdiensten der Sommerkirche teilnahm, fiel mir die geringe Besucherzahl auf. Ich habe das bedauert, weil die Vorbereitungsteams attraktive Inhalte präsentierten, die mehr Zuhörer und Zuschauer begeistert hätten. Ist das vielleicht doch eine Folge von Corona? Und bei den Jubelkonfirmationen habe ich wahrgenommen, dass die Gruppe der zu Ehrenden teilweise klein ausfiel, der Besuch der Gemeinde in diesen Gottesdiensten mit Jubelkonfirmation auch. Auch eine Folge von Corona? Ich weiß es nicht. Ich möchte aber beide für mich wichtigen Themen mit dem Pfarrteam erörtern.
     Der Herbst ist gekommen und auch die Zeit des Grünschnitts. Bei der Vielzahl der im Eigentum der Kirchengemeinde stehenden Grundstücke keine leichte Aufgabe. Wir haben seitens des Kirchenvorstands die regelmäßigen Pflegearbeiten zum Teil fremd vergeben und die damit verbundenen Kosten in Kauf zu nehmen. Doch überraschen uns wiederholt Sofortmaßnahmen, weil unvorhersehbarer Astbruch wie vor dem Pfarrhaus Lühnde oder ein an der Kirche Oesselse auf den ersten laienhaften Blick intakter Baum nach professionellem Gutachten kurzfristig gefällt werden musste, um Gefahren abzuwehren. Die damit verbundenen Kosten hat die Kirchengemeinde zu tragen. So schön es auch grünt, die Kosten lasten schwer auf der Kirchengemeinde.
     Ein absolutes Ärgernis ist der durch Steinwurf verursachte Glasbruch im Kirchenfenster unserer Kirche in Gödringen. Offensichtlich ist der Respekt vor dem Eigentum der Kirchengemeinde verloren gegangen. Dass ein Sakralgebäude davon betroffen ist, zeigt nur, dass es keine Grenzen gibt. Selbstverständlich hat der Kirchenvorstand einen Strafantrag gestellt. Das ändert aber nichts an den Kosten und der Arbeit, die dadurch ausgelöst werden und die verzichtbar sind. Jeder ist an und in der Kirche gern gesehen. Aber für Sachbeschädigungen hat der Kirchenvorstand kein Verständnis.
     Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Da zieht man schon mal ein kleines Fazit. Trotz aller Widrigkeiten durch Corona konnten wir ab dem Sommer im Kirchenvorstand unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln in Präsens tagen. Das tut gut, weil das Gespräch via Bildschirm und Mikrofon nicht den persönlichen Austausch ersetzen kann. Auch Gottesdienste wurden wieder möglich, ja unsere Gruppen treffen sich wieder. Alles eine gute Entwicklung, auch wenn die Zeit manchmal schwer wog. Ich wünsche Ihnen für die kommende Zeit, dass auch Sie mehr Freiheit in der Begegnung und im Gespräch erfahren können. Aber vor allem bleiben Sie gesund.

Viele Grüße,
     Uwe Schelske

aus Gemeindebrief 4-2021

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

– mit diesen Worten beginnt seit nunmehr fast 10 Jahren die Rubrik in dem markant gelben Kasten. Und seit fast 10 Jahren wird diese Rubrik von Rüdiger Beneke verfasst: „Neues aus dem KV“. Neu ist im Kirchenvorstand nun vor allem dies: Rüdiger Beneke wird diese Zeilen in Zukunft nicht mehr verfassen, denn er hat sein Amt als Vorsitzender niedergelegt (einen Rückblick auf die „Ära Beneke“ finden Sie hier).
     Rüdiger Beneke bleibt zwar weiterhin Mitglied des Kirchenvorstands (und auch Vorsitzender des Gebäude- und Bauausschusses), mit seinem vorzeitigen Rücktritt hat er aber den Weg frei gemacht für einen Nachfolger. Und der konnte erfreulicherweise gefunden werden: Uwe Schelske aus Algermissen, ebenfalls Mitglied des Kirchenvorstands seit Gründung der Gemeinde und Vorsitzender des Finanzausschusses, ist in der Kirchenvorstandssitzung am 1. Juni einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Über seine Bereitschaft zum Dienst freuen wir uns sehr und danken ihm für sein Engagement! Sein Vertreter und 2. Vorsitzender des Kirchenvorstands bleibt Frederic Lohmann. Den 3. Vorsitz hat dankenswerterweise Kirchenvorsteherin Dr. Sonja Köhler aus Ingeln-Oesselse übernommen. Auch sie wurde bereits vom Kirchenvorstand einstimmig in ihrem neuen Amt bestätigt. Herzlichen Dank – sowohl an Frau Köhler als auch an Helga Ecks, die dieses Amt seit 2018 innehatte.
     Die drei Vorsitzenden bilden zusammen mit mir, der ich die Aufgabe des geschäftsführenden Pastors der Kirchengemeinde übernommen habe, den geschäftsführenden Ausschuss, der sich um das laufendende Geschäft der Kirchgemeinde kümmert.
     Es wird sich einiges ändern müssen in den Abläufen und in der Aufgabenverteilung. Rüdiger Beneke hat sich um weitaus mehr gekümmert als es vielen bewusst war oder ist. Er war oft ganztätig für die Gemeinde unterwegs, viel hat er an Vormittagen im Pfarrbüro oder im Kirchenamt erledigt. Die Mitglieder des neuen Teams sind alle berufstätig. Dasselbe Maß an zeitlichem Engagement ist also selbst bei besten Absichten nicht möglich. Das, was Rüdiger geleistet hat, muss nun also auf mehrere Schultern verteilt werden. Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis sich ein anderes System gefunden und sich neue Strukturen eingependelt haben.
     Der Kirchenvorstand war im letzten Quartal aber nicht nur mit der internen Reorganisation beschäftigt:
     Wir begleiten auch weiterhin die Sanierung der Orgel in Wassel, bei der wir uns sehr über die großzügige Spendenbereitschaft der Wasseler gefreut haben.
     Die Küsterstunden in Wirringen und Müllingen mussten neu vergeben werden (siehe Gemeindebrief 3-2021 auf Seite 31).
     Durch großzügige Beiträge von der 3-Dörfer-Stiftung Hotteln-Bledeln- Gödringen und dem ev. Förderkreis Hotteln- Bledeln-Gödringen e. V. konnten für die Kirchen in Gödringen und Bledeln neue Beschallungsanlagen angeschafft und in allen drei Kirchen der Altgemeinde die Voraussetzungen geschaffen werden, dass in Zukunft auch eine Übertragung nach draußen möglich ist. Auch für Wassel (finanziert vom Förderverein „Lasst die Kirche im Dorf“ Wirringen- Müllingen-Wassel e. V.), Lühnde (finanziert vom Kirchenförderverein St. Martin Lühnde-Ummeln-Wätzum e. V.), Groß Lobke und Algermissen konnten neue Mikros erworben werden. Einen herzlichen Dank an alle Spender*innen!
     Beschlossen worden ist zudem, dass in der Kirche in Groß Lobke die sicherheitsgefährdende Aufhängung der Pendelleuchten erneuert und die Beleuchtung erheblich verbessert wird. Diese Maßnahmen werden in den nächsten Monaten umgesetzt und konnten durch landeskirchliche Hilfe realisiert werden.
     Nur langsam voran schreitet zwar der Prozess des Verkaufs des Freizeitheims in Groß Lobke. Bewerber um das Grundstück und das Gebäude gibt es aber reichlich. Der Verkauf wird über ein Bieterverfahren vom Kirchenamt Hildesheim durchgeführt.
     Für die defekte Turmuhr in Bledeln konnte ein entsprechender Beschluss zur Instandsetzung gefasst werden und auch für die Aufhängung der Gedenktafeln in der St. Georg-Kirche gibt es vom Kirchenvorstand grünes Licht.
     In der Lühnder St. Martins Kirche wurde ein bereits vor geraumer Zeit gefasster Beschluss in die Tat umgesetzt: Im Turm hängt nun eine neue Tafel mit den Namen der Gefallen der Weltkriege (mehr dazu im Gemeindebrief 3-2021 auf Seite 31).
     Eine umfangreiche Maßnahme, die Sie sicherlich schon zur Kenntnis genommen haben, ist die ökologische Umgestaltung einiger unserer Grünflächen. Der Kirchenvorstand hat dem Antrag zugestimmt, zusammen mit der Klimaschutzgruppe Algermissen auf einigen unserer bisher ungenutzten Flächen auf unseren Friedhöfen, um unsere Gemeindehäuser und Kirchen, Lebensraum für heimische Pflanzen und Kleintiere zu schaffen. Wir leisten damit einen kleinen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt, schützen und bewahren diese Welt für unsere Kinder und schaffen nebenbei noch etwas Schönes für's Auge. Ermöglicht wird diese Aktion durch Gelder vom Land Niedersachsen, sodass für die Kirchengemeinde keine Kosten anfallen werden (mehr dazu im Gemeindebrief 3-2021 auf Seite 29).
Sie sehen, es tut sich einiges!

Herzliche Grüße,
     Ihr Yorick Schulz-Wackerbarth

aus Gemeindebrief 3-2021

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

ich schreibe diesen Artikel für den Gemeindebrief Mitte April angesichts steigender Inzidenzwerte. Corona beschäftigt uns weiterhin und wir müssen lernen, dass diese Pandemie uns wesentlich länger begleiten wird, als wir bisher angenommen haben. Der Gemeindebrief wird zum 1. Juni in Ihren Briefkästen liegen und es lässt sich einfach nicht deutlich vorhersagen, welche Bedingungen zum Erscheinungsdatum gelten.
     Im Kirchenvorstand diskutieren wir z. B. jetzt darüber, ob wir nicht endlich wieder gemeinsame Gottesdienste feiern sollten. Ich persönlich möchte dies tun, auch wenn dies nur mit Anmeldung, Abstand zueinander und dem Tragen von Masken möglich ist. Allerdings haben sich auch viele KV-Mitglieder gegen Präsenzgottesdienste ausgesprochen.
     Lassen Sie uns zusammenkommen und wenn es das Wetter zulässt, feiern wir im Freien.
     Jetzt, im Juni, stehen für den KV die Wahlen für den Vorsitz an. Ich möchte mich als Vorsitzender aus dem Vorstand zurückziehen. Bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2024 arbeite ich im Kirchenvorstand weiter und will auch die Bauangelegenheiten weiter befördern.
     Ein wichtiges Thema für die nächsten Monate wird sein, die Strukturen in unserer Gemeinde zu entwickeln.
     Seit längerem denken wir darüber nach, welche Angebote für unsere Kirchengemeinde die richtigen sind und welche Räume wir dafür vorhalten müssen bzw. wollen. Wir sollten darauf bedacht sein, möglichst vielen Mitgliedern unserer Gemeinde ortsnahe Treffen für Gesprächsrunden oder andere Veranstaltungsformen bieten zu können. Hier denke ich zunächst daran, Kirchen „umzubauen“ und diese auch für vielfältige Nutzungen einzurichten. Das schließt zum Beispiel auch Kooperationen mit örtlichen Vereinen oder öffentlichen Einrichtungen ein.
     Im Pfarrhaus in Lühnde haben wir im vergangenen Monat ein zweites Archiv eingerichtet. Nachdem die Archive von Algermissen und Groß Lobke zunächst nach Hotteln gebracht wurden, sind diese nun nach Lühnde gekommen. Somit haben wir alle Unterlagen, die aufgehoben werden müssen, in dafür geeigneten Räumen untergebracht. Damit sind die Unterlagen auch wieder für Interessierte zugänglich und können vor Ort eingesehen werden. Sollten Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro an.
     Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer und hoffe mit Ihnen gemeinsam auf einen Rückgang der Inzidenzwerte.

Ihr Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 2-2021

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

im vergangenen November habe ich Ihnen berichtet, mit welchen Konzepten wir die Weihnachtsgottesdienste begehen könnten. Sie wissen es selbst: Es ist ganz anders gekommen.
     In der Woche vor Weihnachten haben wir beschlossen, alle kirchlichen Veranstaltungen zunächst bis zum 10. Januar abzusagen. Nach dem verlängerten Lockdown hielten wir es für geboten, auch weiterhin bei den hohen Infektionszahlen keine Präsenzgottesdienste zu feiern. Inzwischen sind wir übereingekommen, diese Maßnahme bis Mitte März zu verlängern. Viele von uns gehören zu den Menschen, die wir besonders schützen müssen und wollen.
     Seien wir vernünftig und schauen voraus in den Sommer oder gar in den Herbst – da wollen wir uns möglichst ALLE wieder treffen können. Wenn wir diesen Punkt erreicht haben, feiern wir ein Fest!
     Bis dahin schauen Sie bitte auf die Homepage unserer Gemeinde, dort finden Sie alle aktuellen Meldungen und die Hinweise auf die Videoandachten auf YouTube!
     Es gibt jedoch auch Nachrichten, die uns jetzt froh stimmen können.
     Die Orgel in der Kirche in Wassel wird saniert! Am 30. und 31. Oktober fanden in der Wasseler Kirche öffentliche Orgelkonzerte mit Carsten Borsum an der Orgel statt. Die Konzerte wurden organisiert von der „Trinitatisstiftung Wirringen- Müllingen-Wassel“, verbunden mit der Bitte um Spenden zur Finanzierung des Vorhabens. Bis heute sind ca. 6.500 € an Spenden verbucht, wir warten mit Spannung auf das Ergebnis aus dem neuen Jahr. Ein großer Dank gilt der Stiftung, die sich für dieses Vorhaben einsetzt und auch Stiftungsmittel zur Verfügung gestellt hat. Ohne sie hätten wir dieses Projekt nicht in Angriff nehmen können. Der Auftrag für die Sanierung der Orgel ist erteilt! Hoffentlich können die Arbeiten im April oder Mai beginnen.
     Die Sanierung der Kirche in Hotteln ist ein ebenso wichtiges Thema. Das Amt für Bau und Kunstpflege hat die Sanierung der Kirche in Hotteln schon seit Jahren auf der Förderungsliste für den Sprengel Hildesheim-Göttingen. Vor vier Jahren wurde das Vorhaben für 2019 in Aussicht gestellt. Bei den Voruntersuchungen für den Umfang der Arbeiten stellte sich heraus, dass die Sanierung deutlich schwieriger wird als zunächst gedacht. Ein externes Planungsbüro wurde eingeschaltet. Dieses erarbeitet jetzt einen Plan zur Umsetzung. Wenn alles so läuft wie die Fachleute planen, können wir im Jahr 2022 wieder Gottesdienste in der Hottelner Kirche feiern.
     Der Baubeginn für das Hottelner Gemeindehaus wird voraussichtlich – so alle Genehmigungen durch die Stadt, den Landkreis Hildesheim und das Land Niedersachsen erteilt werden – im April / Mai Frühjahr 2021 liegen. Die Eröffnung der KiTa könnte dann im Frühjahr 2022 gefeiert werden.

     Bleiben Sie gesund und gehen Sie positiv in die kommenden Monate!

Ihr Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 1-2021

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

die Pandemie lässt uns nicht los. Seit dem 13. Oktober liegen aktualisierte „organisatorische und rechtliche Hinweise“ für Gottesdienste und Veranstaltungen im Herbst/Winter 2020 vor. Wir müssen die neuen Bedingungen umsetzen und in unsere bestehenden Konzepte aufnehmen. An anderer Stelle in diesem Gemeindebrief können Sie Genaueres lesen.
     Für den 7. und 8. November hatte der Kirchenvorstand ein Klausur-Wochenende in Kloster Loccum geplant. Aufgrund der unsicheren Situation haben wir dieses Treffen abgesagt und werden uns einen neuen Termin und eine andere Möglichkeit suchen, um die über die reguläre Kirchenvorstands-Arbeit hinausgehenden Entscheidungen treffen zu können.
     Am 25. September ist der St. Georg Kindergarten in Bledeln nach einer Bauzeit von 7 Monaten eingeweiht worden. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, dieses Projekt so schnell durchzuführen. Der Kirchenvorstand bedankt sich sehr herzlich bei den zahlreichen Helfern aus unserer Gemeinde. Besonderer Dank gebührt den tatkräftigen Menschen aus Bledeln, die sich besonders darum bemüht haben, das Gemeindehaus zu erhalten. Im Vorfeld der Planungen wurden Szenarien für unterschiedliche Nutzungen des Gebäudes entwickelt und diskutiert. Selbst eine Umfrage unter den Bledelnern zu möglichen Nutzungen und der Teilhabe an dem Projekt wurde ausgearbeitet und anschließend ausgewertet.
     In unserer Gemeinde haben wir seit dem 1. September Unterstützung durch Alexandra Moegerle bekommen. Im Rahmen eines „Freiwilligen Sozialen Jahres“ möchte sie Erfahrungen in der Kirchengemeinde sammeln und das Pfarrteam bei dem vielfältigen Geschehen unterstützen.
     Sehr gut geholfen hat uns auch die Gruppe „Männer aktiv“, die in den letzten Wochen am Pfarrhaus Lühnde den alten und schiefen Zaun mit einer Länge von 70 Metern durch einen neuen Zaun ersetzt hat. Auch bei diesem Projekt gilt unser Dank dem Lühnder Ehepaar, das eine hohe vierstellige Summe für diesen Zweck gespendet hat.
     Die Trinitatis-Stiftung hat sich die Sanierung der Orgel in der Wasseler Kirche auf die Fahnen geschrieben. Am 30. und 31. Oktober haben zwei Orgelkonzerte stattgefunden, die auf diese Projekte aufmerksam machen sollten. Haben Sie Interesse, an weiteren Veranstaltungen teilzunehmen? Dann wenden Sie sich bitte direkt an die Trinitatis- Stiftung. Die entsprechenden Daten finden Sie in der Rubrik „Ansprechpartner und Adressen“.
     Zum Schluss noch ein Hinweis auf die Gemeindeversammlung. Diese findet 2021 erst im Frühjahr oder gar im Sommer statt. Der Grund ist natürlich: die Unsicherheit wegen der Corona Pandemie.
     Der Kirchenvorstand und ich wünschen Ihnen und uns allen eine besinnliche und ruhige Weihnachtszeit. Die Gottesdienste an Heiligabend finden im Freien statt. Ziehen Sie sich warm an! Wir wünschen Ihnen auch ein gesegnetes und friedliches Neues Jahr. Bleiben Sie gesund!

Ihr Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 4-2020

Neues aus dem KV Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

Die Corona-Pandemie bestimmt noch immer unser Leben. Inzwischen hat es einige Lockerungen gegeben. Aber wir mussten auch die Folgen sehen! Leider sind wir Menschen nur zu gern bereit, mögliche Freiheiten auszunutzen.
     Eine andere Hoffnung ist aufgegangen: Wir können uns wieder persönlich treffen, wenn auch mit gebührendem Abstand. Es ist schön gemeinsam Gottesdienste zu feiern, leider ohne gemeinsamen Gesang. Doch dank Jürgen Niemann zumindest mit musikalischen Beiträgen auf dem E-Piano oder mit Orgelmusik.
     Bezüglich Orgelmusik: In der Sitzung vom 7. Juli hat der Kirchenvorstand einstimmig beschlossen, die Renovierung der Orgel in der Wasseler Kirche in Auftrag zu geben. Im Jahr 2016 hatte der Orgelrevisor des Kirchenkreises, Herr Becker-Voss, im Rahmen einer Visitation der Orgeln unserer Gemeinde, auf die Bedeutung und Besonderheit dieses Instruments hingewiesen. Im Frühjahr 2019 wurde vom Kirchenvorstand eine „Arbeitsgruppe Orgeln“ eingerichtet, die sich mit den Orgeln in unserer Gemeinde auseinandersetzen sollte. Unter Leitung von Herrn Pastor Raphael Below hat diese Arbeitsgruppe Kriterien erstellt, nach denen der zukünftige „Umgang“ mit den Orgeln in unserer Gemeinde dargestellt wurde.
     Die Renovierung der Orgel in der Wasseler Kirche steht hier an erster Stelle. Die Landeskirche bietet hierfür einen Zuschuss an und die Trinitatisstiftung fördert das Projekt mit den Stiftungserträgen aus den Jahren 2018 und 2019. Sobald es die Hygieneregeln zulassen, sind seitens der Stiftung auch Aktionen rund um die Orgelmusik in der Wasseler Kirche geplant, damit dieses wertvolle Instrument wieder die rechte Geltung bekommt.
     Natürlich stellen uns nach wie vor die Corona-Beschränkungen vor eine große Aufgabe. Aktuell haben wir im Kirchenvorstand ein Hygiene- Konzept diskutiert, um unsere Gemeindehäuser wieder für Kirchengruppen öffnen zu können. Die Einhaltung der Vorschriften erfordert allerdings eine sehr gute Organisation und eine hohe Bereitschaft der jeweiligen Gruppe zur strikten Einhaltung der Vorschriften. Einige Chöre, wie auch der Posaunenchor haben ihre Proben – im Freien – wieder aufgenommen.
     Im letzten Gemeindebrief habe ich berichtet, dass der Kirchenvorstand Herrn Dag Wachsmann als Nachrücker für Frau Erdner-Bormann berufen hat. Der Superintendent und der Kirchenkreis haben der Berufung zugestimmt. Am Sonntag, den 26. Juli ist Herr Wachsmann im Rahmen eines Gottesdienstes in Wassel offiziell in den KV eingeführt worden.
     Ich wünsche Ihnen im Namen der KV-Mitglieder alles Gute und bleiben Sie gesund.

Ihr Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 3-2020

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

den letzten Artikel in dieser Rubrik habe ich Mitte Januar für den Gemeindebrief März – Mai geschrieben. Darin schrieb ich von der Vorfreude auf die beginnende Passionszeit mit den Passionsandachten und ich glaube, wir alle freuten uns auf Ostern! Es hat sich anders ergeben: Die Corona-Pandemie bestimmt seit mehreren Wochen unser Leben, Kontaktvermeidung ist das Gebot der Stunde! Trotzdem – oder gerade deshalb – freut es mich, Ihnen und den vielen Ideengebern und Helfern danken zu können für die unterschiedlichsten Aktionen und Zeichen an Karfreitag und in den Ostertagen.
     Besonders möchte ich mich aber bedanken bei Frau Austen, Herrn Below und Herrn Schulz- Wackerbarth, Herrn Niemann, Frau Fink und Frau Kotyrba-Fiedler, alle haben in diesen Wochen sehr viel Zeit aufgewendet um uns zu zeigen: Unsere Gemeinde hält zusammen und bleibt auch in schwierigen Tagen einander zugewandt. Ebenfalls bedanke ich mich bei allen Gemeindegliedern, die sich in dieser Zeit Gedanken um die Mitmenschen gemacht haben oder in anderer Weise aktiv geworden sind.
     Selbstverständlich muss sich auch der Kirchenvorstand mit den Beschränkungen auseinandersetzen, z. B. können die Sitzungen natürlich nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Wir treffen uns nun nicht mehr persönlich, sondern in einer Videokonferenz, dort können sich alle Teilnehmer auf einer von der Landeskirche zur Verfügung gestellten Seite treffen und via Kamera und Mikrofon miteinander sprechen bzw. sich auch sehen.
     Aus persönlichen Gründen ist Frau Erdner-Bormann aus Lühnde mit Wirkung zu Ende Februar 2020 aus dem Kirchenvorstand zurückgetreten. Neu berufen möchten wir an ihrer Stelle Herrn Dag Wachsmann aus Algermissen. Den Kirchenvorstandsbeschluss (einstimmig) haben wir an den Superintendenten gesandt und um Zustimmung des Kirchenkreises gebeten. Nach wie vor ist ein Sitz im Kirchenvorstand zur Berufung eines weiteren Mitglieds frei.
     Hoffen wir, dass wir uns wieder persönlich treffen können, wenn Sie diesen Gemeindebrief in Ihren Händen halten. Alles Gute und bleiben Sie gesund!

Ihr Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 2-2020

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

die Passionszeit steht bevor. Bis zum Gründonnerstag können wir wieder dienstags und donnerstags in unseren Kirchen und Kapellen Passionsandachten feiern.
     Ich möchte noch ein bisschen weiter zurückschauen: rechtzeitig vor Weihnachten wurden die aufgearbeiteten Messingleuchter in der Oesselser wieder montiert, nun strahlen sie in neuem Glanz, mit der Turmuhr Oesselse ist uns das leider erst im Februar gelungen. Vielen Dank dem Förderverein St. Nicolai e. V. in Oesselse sowie dem Kunstreferat der Landeskirche für die Unterstützung.
     Für unsere Friedhöfe wurden neue Bänke angeschafft und bieten allen die Möglichkeit sich dort auszuruhen.
     Seit Ende Januar bzw. Anfang Februar gelten für alle Friedhöfe neue Friedhofsordnungen, die Ruhezeiten wurden von 30 Jahren auf 25 Jahre verkürzt. Dies wird bereits auf vielen Friedhöfen so geregelt. Laut Gesetzt sind mindestens 20 Jahre Ruhezeit vorgeschrieben. Es lassen sich nicht alle Punkte der Friedhofsordnung für unsere Friedhöfe vereinheitlichen, aber so viel wie möglich wurde gleichgefasst.
     Seit dem Frühjahr 2019 hat sich eine Orgel-Arbeitsgruppe Gedanken gemacht über den Zustand und den Klang der verschiedenen Orgeln in unserer Gemeinde. Ausgangspunkt war ein Bericht des Orgelrevisors der Landeskirche, Herrn Prof. H. Becker-Foss, der sämtliche Orgeln in unserer Gemeinde bewertet hat. Es bleibt noch viel zu diskutieren. Einen ersten Impuls hat es am 17. Januar in der Kirche Algermissen gegeben, dort wurde die vorhandene Pfeifenorgel einer neuen mobilen elektronischen Orgel gegenüber gestellt. Beeindruckend waren die vielseitigen Registerklangfarben der digitalen Orgel und die Erkenntnis, dass der Klang auch ohne zusätzliche Lautsprecherverstärkung völlig ausreichend für den Kirchraum war. Auch die Orgel in Wassel soll einer Sanierung unterzogen werden, die Stiftung „Laßt die Kirche Dorf“ will dafür einen hohen Betrag zur Verfügung stellen. Die Diskussion zum Umfang der Renovierung und dem zu erreichendem Klangbild wird die Fachleute beschäftigen.
     Eine Teamerin, die seit vielen Jahren bei uns in der Konfirmandenund Jugendarbeit aktiv ist, möchte in unserer Gemeinde ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren. Wir unterstützen ihre Bewerbung und bemühen uns um eine Förderung der Stelle durch die Landeskirche Hannovers für 50 % der Kosten. Es wäre schön, wenn wir an dem Punkt Erfolg haben, denn die Arbeit in der Gemeinde wird nicht weniger sondern deutlich mehr!
     Zu guter Letzt möchte ich auf unsere Homepage verweisen, diese wird ständig aktualisiert und bietet Hinweise zu den allermeisten Ihrer Fragen. Sie erhalten Informationen in aller Kürze und können sich über ein Kontaktformular an das Pfarrbüro wenden, Antworten auf Ihre Fragen bearbeiten wir so schnell wie möglich.

Ihr Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 1-2020

Sitzung KV mir Amt für Bau- und Kunstpflege, Herbst 2019
Foto: R. Beneke

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

ein neues Kirchenjahr beginnt und die Arbeit in und für die Gemeinde bleibt weiterhin vielfältig!
     Im zurückliegenden Jahr hat sich viel getan und so wird es sicher weiter gehen. Anfang Oktober haben Pastor Schulz-Wackerbarth und ich gemeinsam mit Frau Brandt und Herrn Paul vom Amt für Bau- und Kunstpflege eine Bestandsaufnahme der Gebäude unserer Kirchengemeinde gemacht. (Frau Brandt ist ab dem 1. Januar 2020 die Nachfolgerin von Herrn Paul im Amt für Bauund Kunstpflege.) Die Bereisung hat uns deutlich gemacht, wieviel immer wieder an den Kirchen und sonstigen Gebäuden zu tun ist.
     Im nächsten Jahr wird die Adventskirche in Algermissen 70 Jahre alt. Zu diesem Termin möchten wir den Glockenturm sanieren und wenn möglich, auch die Elektroinstallation in der Kirche auf den Stand aktueller Technik bringen.
     Für die Sanierung der Wirringer Kirche hat der Kirchenvorstand ein hannoversches Architekturbüro mit der Erstellung eines Entwurfs zur Neugestaltung beauftragt. Sobald aussagekräftige Entwürfe vorliegen, werden wir vor Ort eine Versammlung einberufen.
     Die Trockenheit der letzten Jahre geht auch an Gebäuden in unserer Gemeinde nicht spurlos vorüber, so haben sich an den Fundamenten des Pfarrhauses in Oesselse erhebliche Setzungen gezeigt. Ein Bodengutachten wird möglichst noch in diesem Jahr beauftragt, um zu erfahren, welche Maßnahmen zur Abhilfe möglich sind.
     Leider sind die Gemeinderäume in Groß Lobke für Versammlungen mit mehr als 10 Personen gesperrt, das heißt zum Beispiel, dass der Seniorenkreis sich dort nicht mehr treffen kann. Als Sofortmaßnahme haben wir für die Seniorentreffen Räume auf dem Gutshof Eucken angemietet. Die Brandschutzvorschriften lassen es nicht zu, parallel zum Betrieb der Kindertagesstätte Gemeinderäume zu betreiben, da der erforderliche zweite Fluchtweg und brandhemmende Trennwände zwischen den beiden Nutzungsbereichen fehlen. Ich versichere Ihnen, wir arbeiten mit Hochdruck an entsprechenden Maßnahmen.
     Zum Schluss dieses Artikels möchte ich Sie auf unseren Kirchgeldbrief hinweisen, den Sie gerade erhalten haben oder in Kürze erhalten werden. In diesem Jahr bitten wir Sie um Ihre Spende für die Glocken und Turmuhren in unseren Kirchen. Haben Sie vielen Dank im Voraus!
     Im Namen des Kirchenvorstandes wünsche ich Ihnen eine schöne Adventszeit und Frohe Weihnachten und selbstverständlich ein gesegnetes Jahr 2020.

Ihr Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 4-2019

EinführungsGoDi Yorick Schulz-Wackerbarth 23.06.2019
Foto: E. Schulz-Wackerbarth

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

jetzt haben wir „ihn“ noch einige Jahre an der Backe, so sagte es zumindest Pastor Dr. Yorick Schulz- Wackerbarth anlässlich seiner Einführung am 23. Juni im Gottesdienst in der St. Nicolaikirche in Oesselse. Ich persönlich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit in unserer Zwölf-Apostel Kirchengemeinde Sarstedt-Land, und ich bin mir ganz sicher, dem stimmen nahezu alle Gemeindeglieder zu.
     Es gibt eine weitere gute Nachricht: In einer Festwoche vom 31. Juli bis zum 4. August konnte die Wiedereröffnung der Kirche in Gödringen gefeiert werden. Das Innere der Kirche, vor allem die Decke und die Wände, wurden aufwendig renoviert. Bereits 2010 und 2011 wurden bei Voruntersuchungen Deckenmalereien aus dem 17. Jahrhundert freigelegt, nach weiteren Untersuchungen war gesichert, dass es sich bei den Malereien um bedeutende Entdeckungen handelte! Hiervon konnten auch Stiftungen und Sponsoren überzeugt werden. So haben die Rudolf-August- Oetker Stiftung, wie auch die Klosterkammer Niedersachsen, der Kirchenkreis und etliche weitere Spender zum Teil sehr große Summen für dieses Projekt zur Verfügung gestellt.
     Weniger erfreulich ist, dass die Sanierungsmaßnahmen der Kirche in Hotteln auf das nächste Jahr verschoben wurden. Darüber wurde der Kirchenvorstand sehr kurzfristig informiert. Der genaue Beginn der Arbeiten steht noch nicht fest. Die Kirche kann also in diesem Jahr weiterhin für Gottesdienste und Trauerfeiern genutzt werden.
     Am 15. und 16. Juni hat der Kirchenvorstand in Bergkirchen am Steinhuder Meer die alljährige Klausur genutzt, um über ein Leitbild für unsere Gemeinde zu beraten. Es wurden vielfältige Ideen und Gedanken diskutiert. Dabei mussten wir feststellen, dass wir mehr Zeit brauchen, um griffige Worte für ein Leitbild zu finden. Wir werden an dem Thema weiterarbeiten und Ihnen das Ergebnis anschließend vorstellen. Danach soll in einem größeren Kreis mit Interessierten der Vorschlag für das Leitbild diskutiert werden. Das Ziel ist, in wenigen Worten auszudrücken was uns, was unsere Gemeinde ausmacht und wofür wir gemeinsam einstehen.
     Zum Schluss möchte ich mich in einer speziellen Angelegenheit an Sie wenden: In unserer Gemeinde müssen wir viel Geld für die Pflege von Außenflächen an Kirchen als auch auf Friedhöfen ausgeben. Auch der Altarschmuck in unseren Kirchen ist nicht ohne Bezahlung zu haben. Viele von Ihnen haben Blumen im Garten, die zum Strauß gebunden unsere Kirchen schmücken können. Wenn Sie der Gemeinde Blumen oder einen Blumenstrauß stiften wollen, sprechen Sie Ihre Küsterin oder Ihren Küster an.
     Als Vorsitzender des Kirchenvorstands wünsche ich Ihnen, gemeinsam mit allen KV-Mitgliedern und dem Pfarrteam einen wohl temperierten Herbst.

Ihr Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 3-2019

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

Sie halten den zweiten Gemeindebrief dieses Kirchenjahres in Ihren Händen, auch in den letzten drei Monaten ist wieder einiges geschehen, von dem ich Ihnen berichten möchte.
     Unser Pastor Herr Dr. Yorick Schulz-Wackerbarth wurde zum Ablauf der dreijährigen Probezeit von der Landeskirche auf seine Pfarrstelle berufen. In der Sitzung am 9. April hat der Kirchenvorstand dieser Berufung einstimmig zugestimmt. Aus der Kirchengemeinde sind innerhalb der Widerspruchsfrist von 14 Tagen keine Einwände gegen die Berufung eingegangen. Am 23. Juni werden wir gemeinsam die Einführung feiern, freuen wir uns auf viele weitere Jahre mit diesem engagierten Theologen.
     Nach wie vor ist die Gebäudesituation in unserer Gemeinde das bestimmende Thema. Der Kirchenvorstand hat in der letzten Sitzung das vom Gebäudeausschuss erarbeitete Konzept zur Zukunft der Gemeindehäuser angenommen. In dieses Konzept sind auch die Vorstellungen der Projektgruppen eingeflossen. Nach der Zustimmung durch den Kirchenkreis können Gelder für weiterführende Planungen beantragt werden. Mit der Gemeinde Algermissen als auch der Stadt Sarstedt sind wir in Gesprächen für die Einrichtung von Kitas in den Gemeindehäusern Bledeln und Hotteln.
     Am 15. und 16. Juni ist der Kirchenvorstand in Bergkirchen zur Klausur, um übergeordnete Themen und Fragen unserer Gemeinde zu diskutieren. Dafür können wir uns an einem Wochenende mehr Zeit nehmen als sie uns in den Kirchenvorstandssitzungen zur Verfügung steht. Weil das gesamte Pfarrteam und auch unsere Lektorin Helga Ecks an diesem Wochenende teilnehmen, wird es am 16. Juni auch nur einen Gottesdienst geben.
     Viele Bledelner Gemeindeglieder haben den Wunsch geäußert, die Gedenktafeln an die in den Weltkriegen Gefallenen nach der Sanierung der Kirche dort wieder aufzuhängen. Das soll nach erfolgter Restaurierung dieser Tafeln auch geschehen.
     Nachdem der Kirchenvorstand von einer Rechtsverordnung im Kirchlichen Amtsblatt zur Veröffentlichung von Gemeindegliederdaten und Amtshandlungsdaten Kenntnis bekommen hat, wurde beschlossen, nun doch wieder die Geburtstage und das Alter bei den Geburtstagsglückwünschen für unsere Gemeindeglieder ab 80 Jahren mit anzugeben. Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass Sie der Veröffentlichung widersprechen können. Ihren Widerspruch richten Sie bitte schriftlich an das Pfarrbüro. Liegt ein solcher Widerspruch schon vor, ist er natürlich nach wie vor gültig.
     Für den Kirchenvorstand wünsche ich Ihnen schöne Sommerwochen. Vielleicht sehen wir uns ja in der Sommerkirche bei den Freiräumen für unsere Gedanken!

Ihr Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 2-2019

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

vor Ihnen liegt der erste Gemeindebrief des Jahres 2019. Freiräume in der Kirchenarbeit wie auch persönliche Freiräume möchte sich der Kirchenvorstand in diesem Jahr nehmen. Ziel soll sein, Kraft und Sicherheit zu finden, um die „alltägliche“ Arbeit – natürlich auch in Ihrem Interesse – zum Gedeihen zu bringen.
     Sehr erfreut sind wir, dass Frau Elvira Fink nun in unserer Gemeinde als Diakonin in Ausbildung arbeiten wird. Lesen Sie mehr darüber auf Seite 34.
     Ein Schwerpunkt in unserer Arbeit ist das Planen und Bedenken von kleineren und größeren Bauvorhaben in unserer Gemeinde. So wurde im zurückliegenden November der Turm der Kirche in Groß Lobke neu eingedeckt. Die alte Eindeckung war brüchig geworden, an einigen Stellen drang Feuchtigkeit ein. Da bei diesen Arbeiten die Unterkonstruktion komplett freigelegt wurde, schlug das Amt für Bau- und Kunstpflege vor, die durch einen Kriegsschaden zerstörte Turmspitze mit Kugel und Wetterhahn wiederherzustellen. Zunächst hatte sich der Kirchenvorstand aus Kostengründen gegen die Erneuerung entschieden. Als sich bei der Ausführung der Arbeiten herausstellte, dass die Gesamtmaßnahme mit Kugel und Wetterhahn zu einem geringeren Betrag geliefert und montiert werden könne, haben wir dann doch unsere Zustimmung zur Erneuerung gegeben.
     Erneuert wird auch das Taufgeschirr in der Wirringer Kirche. Nachdem das Meinungsbild der Gemeindemitglieder aus Wirringen, Müllingen und Wassel bei der dafür am 9. Dezember einberufenen Versammlung keine mehrheitliche Tendenz erkennen ließ, hat der Kirchenvorstand entschieden, das aus Spenden finanzierte und der Kirchengemeinde geschenkte Taufset im Kirchraum zu installieren und für zukünftige Taufen zu nutzen. Der bisherige Aufsatz soll jedoch nicht entfernt, sondern im Zuge der geplanten Arbeiten an der Kirche an einer geeigneten Stelle im Kirchraum ausgestellt werden, um seiner kunstgeschichtlichen Bedeutung für die Kirche gerecht zu werden.
     Nach wie vor beschäftigen wir uns mit der Umsetzung der Vorgaben des Kirchenkreises zu den Gemeindehäusern unserer Kirchengemeinde. Noch im Frühjahr werden wir dem Kirchenkreis Vorschläge unterbreiten.
     Parallel hierzu werden sich zwei Studentinnen der HAWK Hildesheim/ Göttingen, Fachbereich Denkmalspflege und Bauwerksunterhaltung unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Birgit Franz, um die Erhaltung bzw. Entwicklungsmöglichkeiten einiger Kirchen in unserer Gemeinde Gedanken machen. Das geschieht im Rahmen von Masterarbeiten. Die Ergebnisse können wir Ihnen wahrscheinlich zum Ende des Sommers vorstellen.
     Denken Sie bitte an Ihre rechtzeitige Anmeldung für das Fastenessen und das Tischabendmahl in Wassel.
     Im Namen des Kirchenvorstands wünsche ich Ihnen eine gute Passionszeit und fröhliche Ostern!

Ihr Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 1-2019

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

ein neues Kirchenjahr beginnt, die Losung lautet: Ein Jahr für Freiräume! Nutzen Sie die Angebote unserer Kirchengemeinde und nehmen Sie sich persönliche Freiräume im nächsten Jahr.
     Die Kirchenvorstandsarbeit lässt immer wieder erkennen, welche Freiräume sich ergeben können und fordert andererseits viele mögliche Freiräume ein, indem wir besprechen und diskutieren, welche Aspekte oder Rahmenbedingungen dieser Gemeinde unsere intensiviere Betrachtung erfordern. Aktuell haben wir Ihnen die Bitte des Kirchenvorstands für das freiwillige Kirchgeld zugesandt. In diesem Jahr bitten wir um Ihre Unterstützung der Orgeln in unseren Kirchen. Im vergangenen Frühjahr haben sich der Orgelrevisor der Landeskirche wie auch der Kirchenmusikdirektor und der Kirchenkantor die Orgeln in allen unseren Kirchen genau angesehen und festgestellt, wo wir tätig werden müssen, um unsere Orgeln bespielbar zu halten. Ganz salopp ausgedrückt ist bei allen Orgeln zumindest das Make-Up verlaufen!
     Wir brauchen Ihre Unterstützung, sei es, um die Instrumente zu reinigen oder dafür zu sorgen, dass die Luftfeuchte in den Kirchen nicht Schimmelbildung Vorschub leistet. Andere Orgeln bedürfen einer Reparatur oder gar Erneuerung. Wir haben uns vorgenommen, im Frühjahr erforderliche Arbeiten zu beauftragen, dabei wird das Schwierigste sein, die Prioritäten zu setzen, denn letztlich müssen alle Orgeln angefasst werden.
     Am 27. Januar 2019 laden wir im Anschluss eines EINER FÜR ALLE-Gottesdienstes in Algermissen zum Neujahrsempfang und Gemeindeversammlung ein. Wenn Sie bestimmte Fragen oder Themen ansprechen möchten, bitten wir bis zum 18. Januar um Ihre Fragen, möglichst in schriftlicher Form oder per E-Mail an das Pfarrbüro bzw. die Kirchenvorstandsmitglieder.
     Im Namen des Kirchenvorstands wünsche ich Ihnen eine ruhige und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit sowie für das Jahr 2019 Gesundheit und Frieden.

Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 4-2018

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

wie Sie an anderer Stelle lesen können, hat sich der neue Kirchenvorstand bereits an die Arbeit gemacht und ein Klausurwochenende im DRK-Heim in Bad Pyrmont verbracht.
     Ein Thema, womit wir uns in der nächsten Zeit befassen müssen, ist der Zustand der Orgeln in unseren Kirchen. Im vergangenen Herbst hatte der Orgelrevisor der Landeskirche alle Orgeln in den Kirchen unserer Gemeinde geprüft und teilweise große Bedenken geäußert. Daraufhin haben sich im Frühjahr Kirchenkreiskantor Engel und Kirchenmusikdirektor Langenbruch gemeinsam mit den Pastoren Below und Schulz-Wackerbarth die angesprochenen Orgeln nochmals ausführlich angesehen und vorgeschlagen, zumindest die Orgel in Wassel sehr bald zu sanieren. Die Gödringer Orgel wird während der Arbeiten zur Freilegung der Decke, die im Juli begonnen haben, ausgebaut und in einer Orgelbauwerkstatt gereinigt bzw. überprüft werden. Die Experten haben noch einmal darauf aufmerksam gemacht, dass die Gödringer Orgel über eine spezielle und selten eingebaute Mechanik in der Luftführung der Orgelpfeifen verfügt. Ein zusätzlicher Grund, diese Orgel sorgfältig zu behandeln.
     Gemeinsam mit dem Amt für Bau- und Kunstpflege arbeiten wir an einer Planung für eine flexible Nutzung der Kirche in Wirringen. Diese wollen wir der Gemeinde noch in diesem Jahr vorstellen.
     Eine weitere große Maßnahme, die im nächsten Jahr durchgeführt werden soll, steht in der Hottelner Kirche an. Im Rahmen der wiederkehrenden Begehungen aller Gebäude im Kirchenkreis ist festgestellt worden, dass sich große Risse im Außenmauerwerk hinter dem Altar gebildet haben. Stahlanker, im Deckenbereich zwischen die Längswände gespannt, sollen die Stabilität des Bauwerks sichern. Leider ziehen diese Maßnahmen eine Schließung der Kirche während der Bauzeit nach sich. Schon jetzt ist zur Sicherheit ein „Gerüsttunnel“ im Turmbereich aufgestellt worden, da in den letzten Wochen wiederholt Schindeln vom steilen Turmdach gestürzt sind.
     Der Gebäudeausschuss des Kirchenvorstands beschäftigt sich intensiv mit der Herausforderung Gemeindehausflächen zu mindern. Der Kirchenkreis erwartet, dass der Kirchenvorstand dazu ein Konzept entwickelt. Dies geschieht gemeinsam mit den Projektgruppen in Bledeln und Hotteln, die sehr gute Ideen und Arbeitsvorschläge für die gesamte Zwölf-Apostel Kirchengemeinde vorgebracht haben.
     In diesem Zusammenhang gilt es auch, eine möglichst flexible Nutzung unserer Kapellen und Kirchen in den Blick zu nehmen. Gerade die Zwölf-Apostel Kirchengemeinde als Flächengemeinde muss darauf bedacht sein, möglichst überall Räume anzubieten, in denen wir uns auch außerhalb der Gottesdienste treffen können.
     Natürlich hat sich der Kirchenvorstand auch mit den neuen Datenschutzverordnungen befasst und in diesem Zusammenhang beschlossen, zukünftig im Gemeindebrief bei den Geburtstagsgratulationen nicht mehr das genaue Geburtsdatum der Jubilare anzugeben. Bitte haben Sie für diese Regelung Verständnis.
     Ich wünsche Ihnen allen, auch im Namen des Kirchenvorstands, einen schönen Herbst und lassen Sie uns am Reformationstag gemeinsam einen großen Gottesdienst feiern.

Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 3-2018

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

am 3. Juni wird der neue Kirchenvorstand im Gottesdienst in Lühnde eingesegnet, im selben Gottesdienst werden die ausscheidenden KVMitglieder entpflichtet. Aus dem KV ausscheiden werden: Christine Gehrmann, Bettina Oelkers, Angela Straten, Anne Wirth, Manfred Anolke, Wilfried Doering, Claus-Friso Gellermann und Hanns-Heinrich Köhler. Wir bedanken uns herzlich für Ihre/Eure uneigennützige und konstruktive Mitarbeit in den letzten sechs oder auch mehr Jahren.
     Sehr erfreut möchte ich Ihnen mitteilen, dass viele Wähler gefragt haben, warum nicht alle Kandidaten in allen Orten der Gemeinde zur Wahl standen. Die Antwort ist: der KV hat sich nicht getraut die Wahlliste für die gesamte Gemeinde zu erstellen. Umso positiver ist es, dass Sie sich so eindeutig zur Zwölf- Apostel Kirchengemeinde erklärt haben! Zur nächsten Kirchenvorstandswahl werden wir sicherlich eine gemeinsame Liste aufstellen. Schade ist es, dass in Hotteln kein Gemeindemitglied bereit ist, im Kirchenvorstand mitzuarbeiten! Sich für das Gemeindehaus einsetzen ist das Eine, die Arbeit für die große Gemeinde zu unterstützen offensichtlich ein Anderes.
     Bedanken möchte ich mich im Namen des Kirchenvorstandes bei allen, die bei der Vorbereitung der Wahl und bei deren Durchführung geholfen haben!
     Der neue Kirchenvorstand wird sich zusammensetzen aus: Janine Grafe, Helga Ecks, Ute Göttsche, Dr. Sonja Köhler, Dr. Ingrid Otto, Sandra Störzer, Ingeborg Wulfes, Friederike Wessel, Rüdiger Beneke, Hermann Fricke, Frederic Lohmann, Christian Nüßler, Marco Pfitzer, Uwe Schelske und Dr. Andreas Schneedorf. Für den 16. Platz ist noch eine Person zu berufen.
     Viel Ärger haben die Berichte in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung über die Gemeindehäuser Bledeln und Hotteln verursacht. Der Kirchenkreis hatte eine Bewertungsübersicht zu den Gemeindehäusern im Kirchenkreis Hildesheim- Sarstedt ausgearbeitet. Die Gemeindehäuser in Bledeln und Hotteln wurden in der Zusammenstellung als in Zukunft nicht unterstützungsfähig eingestuft, die Gemeindehäuser in Lühnde, Oesselse, und Wassel sowie die Gemeinderäume in Gr. Lobke sind als mehr oder minder sanierungsbedürftig aufgeführt. Lediglich das Gemeindehaus in Algermissen liegt eindeutig im „grünen“ Bereich! Bis zum Jahresende sollen wir erklären, was die Kirchengemeinde mit den Gemeindehäusern tun will. Spätestens ab dem Jahr 2020 droht ein Entzug der Unterstützung zu Betrieb und Unterhaltung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Kirchengemeinde insgesamt 450 qm an Gemeindehausflächen abbauen muss. Das wiederum bedeutet, nicht nur Bledeln und Hotteln sind betroffen, sondern alle sind betroffen! Das ist eine Aufgabe, der wir uns in den nächsten Monaten und sicherlich auch Jahren stellen müssen!
     Im Juli wird die Sanierung der Decke und der Wände in der Gödringer Kirche beginnen. Der letzte Gottesdienst findet statt am 20. Mai, im Juni gibt es noch einige Trauungen, anschließend wird die Orgel „verpackt“ und der Kirchenraum eingerüstet. Die Sanierungsmaßnahmen werden bis Mitte nächsten Jahres andauern.
     Ich wünsche Ihnen im Namen des scheidenden und des neuen Kirchenvorstands eine gute Zeit, genießen Sie unsere Gottesdienste in der Sommerkirche wie auch die Treffen und gemeinsamen Erlebnisse in unserer Gemeinde.

Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 2-2018

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser unseres Gemeindebriefes,

am 11. Februar trafen wir uns zur Gemeindeversammlung in Oesselse. Alle, die an der Veranstaltung teilnahmen, konnten die anwesenden Kandidaten und Kandidatinnen für die Kirchenvorstandswahl kurz kennenlernen. Am 11. März ist es dann soweit: Sie können Ihre Stimme bei der Wahl abgeben. Wir wünschen uns eine hohe Wahlbeteiligung, denn das ist auch Ausdruck Ihres Interesses an der Arbeit dieses wichtigen Greminus KV und der ehrenamtlichen Arbeit der Mitglieder.
     Der „Gebäudeausschuss“ hat seine Arbeit aufgenommen und erarbeitet ein Konzept für die Nutzung unserer Gemeinde- und Pfarrhäuser. Das bedeutet sehr viel Aufwand und auch schwierige Diskussionen in der Arbeitsgruppe. Erste zeichnerische Vorentwürfe werden zur Zeit ausgearbeitet. Noch zum Ende dieser Wahlperiode soll ein Konzept vorgestellt werden, was Ihnen, den Gemeindegliedern, anschließend vorgestellt wird und von Ihnen diskutiert werden kann.
     Wie Sie in dieser Ausgabe auch nachlesen können, hat der KV in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr beschlossen, jeden Sonntag einen „traditionellen“ Gottesdienst und einen „freier gestalteten“ Gottesdienst anzubieten. Diese beiden Formate sind im Gottesdienstplan extra gekennzeichnet. Wir möchten dieses Vorgehen in diesem Jahr testen und anschließend bewerten.
     An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen, die sich mit Ihren Anliegen an den KV wenden. Auch kritische Töne gehören dazu. Das begrüßen wir ausdrücklich und besonders dann, wenn es konstruktive Kritik ist. Im Sinne eines respektvollen Umgangs bitten wir Sie für alle im Ehrenamt Tätigen und für unsere Pastoren um eine angemessene Wortwahl beim Kämpfen für Ihre Herzensangelegenheit.
     Der Kirchenvorstand wünscht Ihnen eine gute Passions- und Osterzeit, wie auch viele erfreuliche Treffen und gemeinsame Erlebnisse in unserer Gemeinde. Vielleicht sehen wir uns bei „Brot und Butter“ oder einer Passionsandacht.

Ihr Rüdiger Beneke

aus Gemeindebrief 1-2018

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Foto: Norman Klaß, Landeskirche Hannovers