Delmer Eichen
Bild: Ute Göttsche

Gottesdienst an Himmelfahrt

St. Nicolai Kirche Oesselse, 14. Mai 2026 um 10:15 Uhr

Im Folgenden finden Sie die Liedtexte für den Gottesdienst

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  1. Die güldne Sonne
        voll Freud und Wonne
    bringt unsern Grenzen
        mit ihrem Glänzen
    ein herzerquickendes,
        liebliches Licht.
    Mein Haupt und Glieder,
        die lagen darnieder;
    aber nun steh ich,
        bin munter und fröhlich,
    schaue den Himmel
        mit meinem Gesicht.
  2. Mein Auge schauet,
        was Gott gebauet
    zu seinen Ehren
        und uns zu lehren,
    wie sein Vermögen
        sei mächtig und groß
    und wo die Frommen
        dann sollen hinkommen,
    wann sie mit Frieden
        von hinnen geschieden
    aus dieser Erden
        vergänglichem Schoß.
     
  3. Abend und Morgen
        sind seine Sorgen;
    segnen und mehren,
        Unglück verwehren
    sind seine Werke
        und Taten allein.
    Wenn wir uns legen,
        so ist er zugegen;
    wenn wir aufstehen,
        so lässt er aufgehen
    über uns seiner
        Barmherzigkeit Schein.

  1. Herr, deine Liebe
        ist wie Gras und Ufer,
    wie Wind und Weite
        und wie ein Zuhaus.
    Frei sind wir, da zu wohnen
        und zu gehen.
    Frei sind wir, ja zu sagen
        oder nein.

    Ref.: Herr, deine Liebe
                 ist wie Gras und Ufer,
             wie Wind und Weite
                 und wie ein Zuhaus.
     

  2. Wir wollen Freiheit,
        um uns selbst zu finden,
    Freiheit, aus der man
        etwas machen kann,
    Freiheit, die auch noch offen
        ist für Träume,
    wo Baum und Blume Wurzeln 
        schlagen kann.

    Ref.: Herr, deine Liebe
                 ist wie Gras und Ufer,
             wie Wind und Weite
                 und wie ein Zuhaus.

  3. Und dennoch sind da
        Mauern zwischen Menschen,
    und nur durch Gitter
         sehen wir uns an.
    Unser versklavtes Ich ist
        ein Gefängnis
    und ist gebaut aus Steinen
        unsrer Angst.

    Ref.: Herr, deine Liebe
                 ist wie Gras und Ufer,
             wie Wind und Weite
                 und wie ein Zuhaus.

  1. Wie lieblich ist der Maien
        aus lauter Gottesgüt,
    des sich die Menschen freuen,
        weil alles grünt und blüht.
    Die Tier sieht man jetzt springen
        Mit Lust auf grüner Weid,
    die Vöglein hört man singen,
        die loben Gott mit Freud.
     
  2. Herr, dir sei Lob und Ehre
        für solche Gaben dein!
    Die Blüt zur Frucht vermehre,
        lass sie ersprießlich sein.
    Es steht in deinen Händen,
        dein Macht und Güt ist groß;
    drum wollst du von uns wenden
        Mehltau, Frost, Reif und Schloss'.
     
  3. Herr, lass die Sonne blicken
        ins finstre Herze mein,
    damit sich's möge schicken,
        fröhlich im Geist zu sein,
    die größte Lust zu haben
        allein an deinem Wort,
    das mich im Kreuz kann laben
        und weist des Himmels Pfort

Wie hast du mich so reich beschenkt,
von dir begabt, von dir gelenkt,
    mein lieber Gott, mein Leben.
Lass mich an diesem neuen Tag
mit allem, was ich sing und sag,
ǁ: dir meine Liebe geben.

Ich seh‘ die Welt in ihrer Pracht,
mit allem, was du uns erdacht,
    in bunten Farben blühen.
Lass mich in dieser neuen Zeit
vor dem, was aufbricht weit und breit,
ǁ: in Dankbarkeit erglühen.

Ich seh‘ das Leben um mich her
in Lüften, Landen, Fluss und Meer
    in tauendfachen Arten.
Ermuntre mich zu neuer Tat
mit allem, was ich bring und bat,
ǁ: für deinen bunten Garten.

  1. Komm, Herr, segne uns,
        dass wir uns nicht trennen,
    sondern überall uns
        zu dir bekennen.
    Nie sind wir allein,
        stets sind wir die Deinen.
    Lachen oder Weinen
        wird gesegnet sein.
     
  2. Keiner kann allein
        Segen sich bewahren.
    Weil du reichlich gibst,
        müssen wir nicht sparen.
    Segen kann gedeih‘n,
        wo wir alles teilen,
    schlimmen Schaden heilen,
        lieben und verzeih‘n.
     
  3. Frieden gabst du schon,
         Frieden muss noch werden,
    wie du ihn versprichst
        ns zum Wohl auf Erden.
    Hilf, dass wir ihn tun,
        wo wir ihn erspähen -
    die mit Tränen säen,
        werden in ihm ruh‘n.
     
  4. Komm, Herr, segne uns,
        dass wir uns nicht trennen,
    sondern überall uns
        zu dir bekennen.
    Nie sind wir allein,
        stets sind wir die Deinen.
    Lachen oder Weinen
        wird gesegnet sein.