Im Folgenden finden Sie die Liedtexte für den Gottesdienst
Das Ende vom jeweiligen Text ist mit ⌘ gekennzeichnet, also die Anzeige nach Bedarf passend weiterschieben.
- Die güldne Sonne
voll Freud und Wonne
bringt unsern Grenzen
mit ihrem Glänzen
ein herzerquickendes,
liebliches Licht.
Mein Haupt und Glieder,
die lagen darnieder;
aber nun steh ich,
bin munter und fröhlich,
schaue den Himmel
mit meinem Gesicht. - Mein Auge schauet,
was Gott gebauet
zu seinen Ehren
und uns zu lehren,
wie sein Vermögen
sei mächtig und groß
und wo die Frommen
dann sollen hinkommen,
wann sie mit Frieden
von hinnen geschieden
aus dieser Erden
vergänglichem Schoß.
- Abend und Morgen
sind seine Sorgen;
segnen und mehren,
Unglück verwehren
sind seine Werke
und Taten allein.
Wenn wir uns legen,
so ist er zugegen;
wenn wir aufstehen,
so lässt er aufgehen
über uns seiner
Barmherzigkeit Schein.
⌘
-
Herr, deine Liebe
ist wie Gras und Ufer,
wie Wind und Weite
und wie ein Zuhaus.
Frei sind wir, da zu wohnen
und zu gehen.
Frei sind wir, ja zu sagen
oder nein.
Ref.: Herr, deine Liebe
ist wie Gras und Ufer,
wie Wind und Weite
und wie ein Zuhaus.
-
Wir wollen Freiheit,
um uns selbst zu finden,
Freiheit, aus der man
etwas machen kann,
Freiheit, die auch noch offen
ist für Träume,
wo Baum und Blume Wurzeln
schlagen kann.
Ref.: Herr, deine Liebe
ist wie Gras und Ufer,
wie Wind und Weite
und wie ein Zuhaus. -
Und dennoch sind da
Mauern zwischen Menschen,
und nur durch Gitter
sehen wir uns an.
Unser versklavtes Ich ist
ein Gefängnis
und ist gebaut aus Steinen
unsrer Angst.
Ref.: Herr, deine Liebe
ist wie Gras und Ufer,
wie Wind und Weite
und wie ein Zuhaus.
⌘
- Wie lieblich ist der Maien
aus lauter Gottesgüt,
des sich die Menschen freuen,
weil alles grünt und blüht.
Die Tier sieht man jetzt springen
Mit Lust auf grüner Weid,
die Vöglein hört man singen,
die loben Gott mit Freud.
- Herr, dir sei Lob und Ehre
für solche Gaben dein!
Die Blüt zur Frucht vermehre,
lass sie ersprießlich sein.
Es steht in deinen Händen,
dein Macht und Güt ist groß;
drum wollst du von uns wenden
Mehltau, Frost, Reif und Schloss'.
- Herr, lass die Sonne blicken
ins finstre Herze mein,
damit sich's möge schicken,
fröhlich im Geist zu sein,
die größte Lust zu haben
allein an deinem Wort,
das mich im Kreuz kann laben
und weist des Himmels Pfort
⌘
Wie hast du mich so reich beschenkt,
von dir begabt, von dir gelenkt,
mein lieber Gott, mein Leben.
Lass mich an diesem neuen Tag
mit allem, was ich sing und sag,
ǁ: dir meine Liebe geben. :ǁ
Ich seh‘ die Welt in ihrer Pracht,
mit allem, was du uns erdacht,
in bunten Farben blühen.
Lass mich in dieser neuen Zeit
vor dem, was aufbricht weit und breit,
ǁ: in Dankbarkeit erglühen. :ǁ
Ich seh‘ das Leben um mich her
in Lüften, Landen, Fluss und Meer
in tauendfachen Arten.
Ermuntre mich zu neuer Tat
mit allem, was ich bring und bat,
ǁ: für deinen bunten Garten. :ǁ
⌘
- Komm, Herr, segne uns,
dass wir uns nicht trennen,
sondern überall uns
zu dir bekennen.
Nie sind wir allein,
stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen
wird gesegnet sein.
- Keiner kann allein
Segen sich bewahren.
Weil du reichlich gibst,
müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeih‘n,
wo wir alles teilen,
schlimmen Schaden heilen,
lieben und verzeih‘n.
- Frieden gabst du schon,
Frieden muss noch werden,
wie du ihn versprichst
ns zum Wohl auf Erden.
Hilf, dass wir ihn tun,
wo wir ihn erspähen -
die mit Tränen säen,
werden in ihm ruh‘n.
- Komm, Herr, segne uns,
dass wir uns nicht trennen,
sondern überall uns
zu dir bekennen.
Nie sind wir allein,
stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen
wird gesegnet sein.
⌘