Obst Stillleben Apfel Kastanien Äpfel
Foto: Norman Klaß, Landeskirche Hannovers

Erntedankgottesdienst 2026

Sonntag, 04.10.2026 um 11Uhr in Gödringen - Hof Warnecke-Busch

Im Folgenden finden Sie die Liedtexte für den Gottesdienst

Das Ende vom jeweiligen Text ist mit ⌘ gekennzeichnet, also die Anzeige nach Bedarf passend weiterschieben.

1  Wir pflügen, und wir streuen
       den Samen auf das Land, 
    doch Wachstum und Gedeihen
       steht in des Himmels Hand: 
    der tut mit leisem Wehen
       sich mild und heimlich auf 
    und träuft, wenn heim wir gehen,
       Wuchs und Gedeihen drauf.

Alle gute Gabe
kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt,
drum dankt ihm, dankt
und hofft auf ihn!

2  Er sendet Tau und Regen
       und Sonn- und Mondenschein, 
    er wickelt seinen Segen
       gar zart und künstlich ein 
    und bringt ihn dann behände
       in unser Feld und Brot: 
    es geht durch unsre Hände,
       kommt aber her von Gott.

Alle gute Gabe
kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt,
drum dankt ihm, dankt
und hofft auf ihn!

3  Was nah ist und was ferne,
       von Gott kommt alles her, 
    der Strohhalm und die Sterne,
       der Sperling und das Meer. 
    Von ihm sind Büsch und Blätter
       und Korn und Obst von ihm, 
    das schöne Frühlingswetter
       und Schnee und Ungestüm.

Alle gute Gabe
kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt,
drum dankt ihm, dankt
und hofft auf ihn!

⌘

Wie hast du mich so reich beschenkt,
von dir begabt, von dir gelenkt,
mein lieber Gott, mein Leben.
Lass mich an diesem neuen Tag
Mit allem, was ich sing und sag,
dir meine Liebe geben,
dir meine Liebe geben.

Ich seh die Welt in ihrer Pracht,
mit allem, was du uns erdacht,
in bunten Farben blühen.
Lass mich in dieser neuen Zeit
vor dem, was aufbricht weit und breit,
in Dankbarkeit erglühen,
in Dankbarkeit erglühen.

Ich seh das Leben um mich her
In Lüften, Landen, Fluss und Meer
In tausendfachen Arten.
Ermuntre mich zu neuer Tat
mit allem, was ich bring und bat,
für deinen bunten Garten,
für deinen bunten Garten.

⌘

Text: Peter Spangenberg

Mit der Erde kannst du spielen,
     spielen wie der Wind im Sand
und du baust in deinen Träumen
     dir ein buntes Träumeland.
Mit der Erde kannst du bauen,
     bauen dir ein großes Haus,
doch du solltest nie vergessen,
     einmal ziehst du wieder aus.

Eine Handvoll Erde, schau sie dir an.
Gott sprach einst:
     Es werde! Denke daran!

Eine Handvoll Erde, schau sie dir an.
Gott sprach einst:
     Es werde! Denke daran!

Auf der Erde kannst du stehen,
     stehen weil der Grund dich hält
und so bietet dir die Erde
     einen Standpunkt in der Welt.
In die Erde kannst du pflanzen;
     pflanzen einen Hoffnungsbaum
und er schenkt dir viele Jahre
     einen bunten Blütentraum.

Eine Handvoll Erde, schau sie dir an.
Gott sprach einst:
     Es werde! Denke daran!
Eine Handvoll Erde, schau sie dir an.
Gott sprach einst:
     Es werde! Denke daran!

Auf der Erde darfst du leben;
     leben ganz und jetzt und hier
und du kannst das Leben lieben,
     denn der Schöpfer schenkt es dir.
Unsre Erde zu bewahren,
     zu bewahren, das was lebt,
hat Gott dir und mir geboten,
     weil er seine Erde liebt.

Eine Handvoll Erde, schau sie dir an.
Gott sprach einst:
     Es werde! Denke daran!
Eine Handvoll Erde, schau sie dir an.
Gott sprach einst:
      Es werde! Denke daran!

⌘

Freuet euch der schönen Erde,
denn sie ist wohl wert der Freud.
O was hat für Herrlichkeiten
unser Gott da ausgestreut,
unser Gott da ausgestreut!

Und doch ist sie seiner Füße
reich geschmückter Schemel nur,           
ist nur eine schön begabte,
wunderreiche Kreatur:
wunderreiche Kreatur:

Freuet euch an Mond und Sonne
und den Sternen allzumal,
wie sie wandeln, wie sie leuchten
über unserm Erdental,
über unserm Erdental.

Und doch sind sie nur Geschöpfe
von des höchsten Gottes Hand,
hingesät auf seines Thrones
weites, glänzendes Gewand,
weites, glänzendes Gewand.

Wenn am Schemel seiner Füße
und am Thron schon solcher Schein,   
o was muss an seinem Herzen
erst für Glanz und Wonne sein,
erst für Glanz und Wonne sein.

⌘

  1. Nun danket alle Gott 
       mit Herzen, Mund und Händen
    die uns so liebevoll, 
       beschenkt an allen Enden.
    Die zärtlich uns umhüllt, 
       uns birgt in ihrem Schoß,
    wenn uns so elend ist, 
       so weh und heimatlos.
     

  2. O Gott mein großes Glück, 
       dein Lieben hat kein Ende.
    Du hältst mich nicht zurück, 
       wenn ich mich von dir wende.
    Doch wenn ich ausgebrannt, 
       verzweifelt schrei nach dir,
    kommst du mir nachgerannt 
       und heilst die Wunden mir.
     

  3. Mein Gott, ich freu mich so, 
       wenn ich dich bei mir spüre,
    und werde nicht mehr froh 
       dann, wenn ich dich verliere.
    Bleib in mir, wertes Licht, 
       lass lachen meinen Mund,
    erhelle mein Gesicht 
       und küss mein Herz gesund.

⌘