Im Folgenden finden Sie die Liedtexte für den Gottesdienst
Das Ende vom jeweiligen Text ist mit ⌘ gekennzeichnet, also die Anzeige nach Bedarf passend weiterschieben.
1 Wir pflügen, und wir streuen
den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen
steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen
sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen,
Wuchs und Gedeihen drauf.
Alle gute Gabe
kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt,
drum dankt ihm, dankt
und hofft auf ihn!
2 Er sendet Tau und Regen
und Sonn- und Mondenschein,
er wickelt seinen Segen
gar zart und künstlich ein
und bringt ihn dann behände
in unser Feld und Brot:
es geht durch unsre Hände,
kommt aber her von Gott.
Alle gute Gabe
kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt,
drum dankt ihm, dankt
und hofft auf ihn!
3 Was nah ist und was ferne,
von Gott kommt alles her,
der Strohhalm und die Sterne,
der Sperling und das Meer.
Von ihm sind Büsch und Blätter
und Korn und Obst von ihm,
das schöne Frühlingswetter
und Schnee und Ungestüm.
Alle gute Gabe
kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt,
drum dankt ihm, dankt
und hofft auf ihn!
⌘
Wie hast du mich so reich beschenkt,
von dir begabt, von dir gelenkt,
mein lieber Gott, mein Leben.
Lass mich an diesem neuen Tag
Mit allem, was ich sing und sag,
dir meine Liebe geben,
dir meine Liebe geben.
Ich seh die Welt in ihrer Pracht,
mit allem, was du uns erdacht,
in bunten Farben blühen.
Lass mich in dieser neuen Zeit
vor dem, was aufbricht weit und breit,
in Dankbarkeit erglühen,
in Dankbarkeit erglühen.
Ich seh das Leben um mich her
In Lüften, Landen, Fluss und Meer
In tausendfachen Arten.
Ermuntre mich zu neuer Tat
mit allem, was ich bring und bat,
für deinen bunten Garten,
für deinen bunten Garten.
⌘
Text: Peter Spangenberg
Mit der Erde kannst du spielen,
spielen wie der Wind im Sand
und du baust in deinen Träumen
dir ein buntes Träumeland.
Mit der Erde kannst du bauen,
bauen dir ein großes Haus,
doch du solltest nie vergessen,
einmal ziehst du wieder aus.
Eine Handvoll Erde, schau sie dir an.
Gott sprach einst:
Es werde! Denke daran!
Eine Handvoll Erde, schau sie dir an.
Gott sprach einst:
Es werde! Denke daran!
Auf der Erde kannst du stehen,
stehen weil der Grund dich hält
und so bietet dir die Erde
einen Standpunkt in der Welt.
In die Erde kannst du pflanzen;
pflanzen einen Hoffnungsbaum
und er schenkt dir viele Jahre
einen bunten Blütentraum.
Eine Handvoll Erde, schau sie dir an.
Gott sprach einst:
Es werde! Denke daran!
Eine Handvoll Erde, schau sie dir an.
Gott sprach einst:
Es werde! Denke daran!
Auf der Erde darfst du leben;
leben ganz und jetzt und hier
und du kannst das Leben lieben,
denn der Schöpfer schenkt es dir.
Unsre Erde zu bewahren,
zu bewahren, das was lebt,
hat Gott dir und mir geboten,
weil er seine Erde liebt.
Eine Handvoll Erde, schau sie dir an.
Gott sprach einst:
Es werde! Denke daran!
Eine Handvoll Erde, schau sie dir an.
Gott sprach einst:
Es werde! Denke daran!
⌘
Freuet euch der schönen Erde,
denn sie ist wohl wert der Freud.
O was hat für Herrlichkeiten
unser Gott da ausgestreut,
unser Gott da ausgestreut!
Und doch ist sie seiner Füße
reich geschmückter Schemel nur,
ist nur eine schön begabte,
wunderreiche Kreatur:
wunderreiche Kreatur:
Freuet euch an Mond und Sonne
und den Sternen allzumal,
wie sie wandeln, wie sie leuchten
über unserm Erdental,
über unserm Erdental.
Und doch sind sie nur Geschöpfe
von des höchsten Gottes Hand,
hingesät auf seines Thrones
weites, glänzendes Gewand,
weites, glänzendes Gewand.
Wenn am Schemel seiner Füße
und am Thron schon solcher Schein,
o was muss an seinem Herzen
erst für Glanz und Wonne sein,
erst für Glanz und Wonne sein.
⌘
-
Nun danket alle Gott
mit Herzen, Mund und Händen
die uns so liebevoll,
beschenkt an allen Enden.
Die zärtlich uns umhüllt,
uns birgt in ihrem Schoß,
wenn uns so elend ist,
so weh und heimatlos.
-
O Gott mein großes Glück,
dein Lieben hat kein Ende.
Du hältst mich nicht zurück,
wenn ich mich von dir wende.
Doch wenn ich ausgebrannt,
verzweifelt schrei nach dir,
kommst du mir nachgerannt
und heilst die Wunden mir.
-
Mein Gott, ich freu mich so,
wenn ich dich bei mir spüre,
und werde nicht mehr froh
dann, wenn ich dich verliere.
Bleib in mir, wertes Licht,
lass lachen meinen Mund,
erhelle mein Gesicht
und küss mein Herz gesund.
⌘